Haarausfall und Nährstoffe: Was Zink und Biotin wirklich mit deinen Haaren zu tun haben

Haarausfall und Nährstoffe: Was Zink und Biotin wirklich mit deinen Haaren zu tun haben

Mehr Haare in der Bürste als früher?

Ein paar zu viele im Abfluss, ein paar zu viele auf dem Kissen. Das fällt auf und löst sofort die Frage aus, ob etwas nicht stimmt.

Erst mal die Entwarnung: Haare zu verlieren ist normal. Jeder Mensch verliert am Tag rund 80 bis 100 Haare, weil jedes einzelne Haar einem Zyklus folgt: Wachstumsphase, Übergang, Ruhephase, Ausfall, und von vorne. Auffällig wird es erst, wenn dieser Rhythmus kippt und plötzlich mehr Haare gleichzeitig in die Ruhephase rutschen.


Warum dein Haar Monate später ausfällt

Das Tückische an diffusem Haarausfall: Der Auslöser und der sichtbare Verlust liegen oft zwei bis drei Monate auseinander. Eine Erkrankung, eine strenge Diät, eine Schwangerschaft, viel Stress oder eine hormonelle Umstellung im Frühjahr oder Herbst. Das Ergebnis siehst du erst ein Vierteljahr später in der Bürste. Genau deshalb suchen viele Frauen die Ursache im Heute, obwohl sie eigentlich im Damals liegt.

Die gute Nachricht: Diese Form von Haarverlust ist reaktiv. Sie reguliert sich in den meisten Fällen von allein, sobald der Auslöser weg ist.

Wo Nährstoffe ins Spiel kommen

Dein Haar besteht zum größten Teil aus Keratin, einem Protein. Damit dein Körper dieses Protein in der Haarwurzel überhaupt bilden kann, braucht er bestimmte Helfer. Zwei davon sind für das Haar besonders gut untersucht:

Zink ist ein Cofaktor bei der Keratinbildung. Fehlt es dem Körper über längere Zeit an Zink, läuft die Eiweißsynthese in der Haarwurzel nicht mehr rund. Das Haar wird dünner, brüchiger, und im stärkeren Fall verschiebt sich der Wachstumszyklus. Deshalb ist die von der EFSA geprüfte Aussage zulässig: Zink trägt zur Erhaltung normaler Haare bei.

Biotin, früher als Vitamin H oder B7 bekannt, ist an dem Stoffwechsel beteiligt, der Haut und Haar versorgt. Auch hier gilt die offiziell zugelassene Aussage: Biotin trägt zur Erhaltung normaler Haare bei. Ein nachgewiesener Biotin-Mangel kann sich tatsächlich an den Haaren zeigen.

Wer ist eher knapp versorgt? Vor allem Menschen mit stark pflanzenbetonter Ernährung, denn Zink aus Getreide, Hülsenfrüchten und Nüssen nimmt der Körper schlechter auf als aus tierischen Quellen. Auch nach einer Schwangerschaft oder in stressigen, einseitig essenden Phasen kann eine Lücke entstehen.

Der Teil, den die Hochglanz-Werbung weglässt

Zink und Biotin sind die Grundvoraussetzung dafür, dass Haar normal wachsen kann.

Heißt konkret: Wenn deinem Körper Zink oder Biotin fehlt, kann sich das negativ auf deine Haare auswirken und dann ergibt es Sinn, diese Lücke zu schließen. Wenn du aber keinen Mangel deiner Haare wahrnimmst, zaubert auch die höchste Dosierung keine neuen Haare herbei. Wer dir das verspricht, verkauft dir Hoffnung, keine Wirkung.

Diese Einordnung kostet uns vielleicht das schnelle Haarwunder-Versprechen. Aber sie ist der Grund, warum du dem hier trauen kannst.

Wo aurera in das Thema passt

Die tägliche Dosis von Aurera Colostrum liefert neben dem Colostrum selbst auch Zink und Biotin. Also genau die zwei Nährstoffe, für die es eine geprüfte Aussage zu normalem Haar gibt.

Colostrum enthält von Natur aus Immunglobuline, Lactoferrin und Wachstumsfaktoren. Diese Zusammensetzung ist der Grund, warum wir Colostrum als Basis gewählt und mit Zink, Vitamin C, B2 und Biotin kombiniert haben.

Wann es kein Fall fürs Supplement ist

Ein letzter, ehrlicher Hinweis: Wenn dir die Haare plötzlich büschelweise ausgehen, kahle Stellen entstehen oder der Ausfall über Monate nicht aufhört, ist das kein Fall für ein Nahrungsergänzungsmittel. Dahinter können Eisenmangel, die Schilddrüse, Hormone oder andere Ursachen stecken, die in ärztliche Hände gehören. Ein Bluttest bringt Klarheit und erspart dir, monatelang am falschen Ende zu suchen.

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